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Donnerstag, 25. April 2013

Gesunde Süßigkeiten ohne Zucker, Mehl (bzw. Gluten) und Transfettsäuren. Diesmal: gebackene Bananen

Hallo ihr Lieben!

Letztes Mal gabs Sonnenblumenkrokant, heute habe ich für euch:

Gebackene Bananen

Mmmh leckerschmecker! Hierzu 1 oder 2 Bananen in Scheiben schneiden und in etwas Kokosfett goldgelb anbraten. Eine Mischung aus Orangensaft und Honig, bzw. Agavendicksaft, auf einen tieferen Teller gießen und die gebackenen Bananen darin wälzen.
Zum Schluss noch eine Portion Zimt drüberstreuen und bei Belieben auch Kokosstreusel.


Tadaaa, that's it! :D

Montag, 22. April 2013

Gesunde Süßigkeiten ohne Zucker, Mehl und erhitzten Fetten. Diesmal: Sonnenblumenkernriegel

Inspiriert zu dieser Idee, die für mich ja nicht wirklich neu ist aber geteilt gehört sie trotzdem, hat mich meine Cousine, die schon seit einigen Monaten Zucker-frei lebt. Oder zumindest großteils ;).
Immer mehr Leute verbannen das süße Gift (wer Skinny Bitch gelesen hat weiß, wovon ich rede) von ihrem Speiseplan.
Jedoch glauben viele, dass ihnen dann nurmehr Obst, Trockenfrüchte und Nüsse zum naschen übrig bleiben. Das stimmt nicht. Man kann fast alle zuckerhaltigen Naschereien ganz leicht selber herstellen und "vergesunden". Mit Zucker-frei meine ich frei von weißem Zucker. Oder auch von raffiniertem Zucker, dem alle Nährstoffe genommen wurden und dessen liebstes Plätzchen sich an unseren Hüften befindet.
Als dessen Ersatz kommt so einiges infrage, hier habe ich alles zusammengefasst.

Meine selbstkreierten und suuuuper leckeren Sonnenblumenriegel habe ich mit Honig gesüßt, für strenge VeganerInnen tut es aber auch Melasse:

1. Ca. 1 Hand voll Sonnenblumenkerne, oder etwas mehr, mit einem Mörser leicht zerstoßen.


2. 1/2 Tl guten Zimt und 1/2 Tl gemahlener Kardamon untermischen.


3. Die gewürzten Körner mit 1 El Honig verrühren.


4. Die Masse auf ein Stück Backpapier aufstreichen...


5. ... und anschließend mit einem Nudelholz ca. 5 mm dick ausrollen.


6. In die Sonne legen und trocknen lassen, oder bei 40°C und Umluft in den Ofen tun, ooooder gleich essen :))


GUTEN APPETIT! 

Dienstag, 2. April 2013

40 Tage Glutenfrei - der Bericht

Nach einer lieben Nachfrage habe ich nun beschlossen, einen mehr oder weniger ausführlichen Bericht über meine glutenfreie Fastenzeit zu verfassen.



Zu aller erst einmal: I DID IT!!!!!
Yeeeehaaa! Und sooo schlimm wars gar nicht. Klar, ich habe mich Brot, Nudeln und co. schon etwas entwöhnt. Daher ist es mir nicht besonders aufgefallen.

Ob, und was ich vermisst habe, Gusto und Appetit


Lustigerweise hatte diese Zeit ein wiederkehrendes Muster: zwei Wochen ist es mir gar nicht aufgefallen, ich hatte auch keine Lust auf Brot, Nudeln, Kuchen etc. Die dritte Woche war dagegen geplagt von schrecklichem Gusto auf Kuchen, Kekse und vor allem auf belegte Weckerln!!
Dann wieder zwei Wochen nichts.

Zu welchen Alternativen ich gegriffen habe
Wenn die Brötchenlust unerträglich wurde, habe ich mir im Reformhaus glutenfreie Brötchen gekauft. Gibts auch bei DM und diversen exklusiven Supermärkten.
Dort gibt es auch:
- glutenfreie Kekse
- Kuchenmischungen
- Nudeln
Das ganze Teig-Zeugs halt. ABER leider nicht zwingend vegan :/... Auf chefkoch.de gibt es auch wahnsinnig viele Rezepte für glutenfreie, vegane Kuchen. 
In dieser Zeit habe ich aber nur ein Mal Nudeln gegessen. Hirsenudeln. Die waren aber sooo bitter :P pfui!
Daher habe ich meistens einfach verzichtet. Keine 1:1 Ersatzprodukte konsumiert, sondern mir z.B. eine Reiswaffel mit Alsan und Marmelade bestrichen.

Körperliche Befindlichkeit, eventuelle Veränderungen


Warum ich gerade Gluten weggelassen habe
Ich habe eigentlich schon zwei, drei Wochen vor Beginn der Fastenzeit meine "Glutenchallenge" gestartet. Grund war der Verdacht auf eine Art Glutenunverträglichkeit und damit verbundene Verdauungsbeschwerden, Bauchschmerzen usw.
Bei einem Allergietest im März habe ich dann erfahren, dass ich auf üüüüüberhaupt nichts allergisch bin. Gut, Laktose und Fruktose kann man nicht mit einer Blutprobe testen, aber darum geht es jetzt auch nicht.
Jedenfalls bin ich nicht allergisch auf Gluten. Ob man daher aber eine Unverträglichkeit ausschließen kann?

Ist es besser geworden? Habe ich Veränderungen bemerkt?
Ähm... Nein. 
Die ersten zwei Wochen schienen doch etwas ruhiger abzugehen, was die Bauchkrämpfe usw. betrifft, was aber wahrscheinlich daran lag, dass ich allgemein bewusster gegessen habe. Regelmäßiger und nicht so viel auf ein Mal.
Dann war wieder alles beim alten. Leider. Oder auch nicht leider. Also leider ging es mir nicht besser. Ich glaube fast, dass mindestens 50 % meiner Bauchschmerzen Ergebnis von emotionaler Unterdrückung sind. Sprich: Wut, Ärger, Stress. Daher würde ich in einer glutenfreien Ernährung wohl kaum die Erlösung finden.

Trotzdem habe ich die ganzen Ferien keine Gluten zu mir genommen, bis Samstag um 17h. Und Sonntag dann der Kuchen, Abendbrot und Montags dann wieder Brot. 
Selbst nach so großen Mengen an Gluten wäre mir nichts aufgefallen. Keine Bauchschmerzen, Krämpfe, Übelkeit oder sonstige Beschwerden - von den Gluten ausgehend. Ich hatte nur Bauchschmerzen und Übelkeit wie auch sonst immer ... :/

Ob ich weitermache?


Nein. Also nicht in nächster Zeit. Momentan genieße ich getoastetes, rustikales Bauernnussbrot und muss fast schon wieder aufpassen, dass ich meinen Körper nicht mit der plötzlichen Zufuhr eines so lange nicht mehr dagewesenen Lebensmittel überfordere.
Allgemein gesehen war ich ja nie der Nudel, Brot-Typ. Bin kein Fan von Teigwaren und werde es wahrscheinlich auch nicht mehr. Aber ab und zu ist es ganz nett.
Und seien wir uns ehrlich: ich kann wahnsinnig froh sein, keine Allergie zu haben! So habe ich die Möglichkeit, selbst zu bestimmen, was ich essen möchte und was nicht. Ohne unfreiwillige Verbote und sonstigen "Dreck" :P