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Mittwoch, 20. Februar 2013

Fastenbericht - aller Anfang ist schwer! (!!!)

Hallo alle zusammen :)

Nun ist es schon eine Woche her, als ich euch mein Fastenprogramm vorgestellt habe. Eine Woche voller Erfolge und Niederlagen zugleich. Ich werde die 40 Tage (gesundheitsbedingt) auf Gluten verzichten und versuchen, pro Mahlzeit eine große/mittelgroße Portion zu essen und dann aufzuhören, sowie mindestens drei Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten einzuhalten.

Das mit den Gluten fällt mir eigentlich gar nicht auf.. Mit einer Ausnahme: in meinen geliebten Tofuwürstchen ist Hafer drinnen :(!
Besonders schwer fällt es mir jedoch, nach einer großen Portion Schluss zu machen. Unter der Woche gehts einigermaßen, am Abend ist es oft schmerzhaft gg. Am allerschlimmsten sind aber die Wochenenden. Partys. Bei einer Portion Chips bleibts selten :/. Außerdem kompensiere ich fehlende Energie gerne mit Essen. Und wenn ich nach 4 Stunden Schlaf um 7h in der Früh zum ersten Mal wieder aufwache und wieder einmal zu spüren bekomme, dass mein Körper mit gewissen Flüssigkeiten einfach nicht mehr fertig wird... Tja, dann wird den ganzen Tag reingehauen. Samstag konnte ich mich noch gut zurückhalten, da ich an diesem Abend aber noch einmal fort war, war der Sonntag so gut wie verloren.

Allgemein ist mir aber aufgefallen, dass das mit meinem Ersatzprogramm auch nicht so hinhaut, wie ich es mir vorgestellt habe. Ihr erinnert euch, ich wollte tanzen, Basketball spielen, Workouts machen, Lesen, Freunde treffen usw.
Jetzt ist es aber so, dass ich um 7h abends, wenn ich mich über die Türschwelle schleppe, absolut keine Energie mehr habe! Von Faulheit kann man kaum mehr reden, ich schaffs echt nicht. Da stelle ich mir ab und zu die Frage: wozu aufhören zu essen wenn ich sowieso zu schwach bin, irgendetwas zu machen? :(
Vor einem Jahr hat das noch wesentlich besser hingehaut... Gerade stolpere ich beim Laufen über meine eigenen Füße und knicke ständig um.

Aber ich mache weiter. Das wäre doch gelacht, wenn ich es nicht hinbekomme, normale Mahlzeiten zu mir zu nehmen. Außerdem ist es ja nur auf beschränkte Zeit und ich werde eine fette Belohnung bekommen, wenn ich das alles geschafft habe :D! Vielleicht eine teure Tasche oder sowas... Habt ihr vielleicht eine Idee??
Zusätzlich ist mir noch aufgefallen, dass ich, aus Angst, die eine Portion könnte mich nicht ausreichend sättigen, viel nährendere Speisen zu mir nehme. Daher bin ich auch oft viel schneller satt und esse somit wahrscheinlich insgesamt weniger, als wenn ich mir über Stunden immer nur kleine Portionen und verschiedenste Häppchen reinschiebe :D I LIKE!

Für alle Foodlover: was ich mir so zum essen gemacht habe:
  • Tofugeschnetzeltes mit Erbsen und Karotten
  • Quinoa mit Kürbis-Zucchini Curry
  • Bohnenchili
  • Duftreis mit Guacamole
  • überhaupt recht oft Reis mit Gemüse
  • Hirsepfanne
Für alle, die mich jetzt für völlig bekloppt halten, das fällt mir wirklich schwer. Ich sehe mein Vorhaben in der Fastenzeit als echte Herausforderung und bin jetzt schon wahnsinnig stolz auf meine kleinen Erfolge :)))

Dienstag, 12. Februar 2013

Fastenzeit - mein Plan und Ideen für euch

Ab Aschermittwoch ist ja Fastenzeit. Der ganze Spaß dauert bis Ostern (also 40 Tage) und ist den meisten von uns aus der Bibel bekannt. Manche finden das ganze albern, andere sehen es als Herausforderung, um den inneren Schweinehund zu besiegen oder das eine oder andere Kilo loszuwerden. In meinem Freundeskreis machten sich immer wieder ein paar Leute eine Challenge und verzichteten für die ganze Zeit z.B. auf Fleisch. Einen kenne ich, der Tiere daraufhin ganz von seinem Speiseplan gestrichen hat. Ich kenne auch welche, die auf Zucker verzichten, oder wie in meinem Verwandtenkreis, die vollen 40 Tage kein Stückchen Schokolade zu sich nehmen. Eigentlich finde ich diese Idee gar nicht so schlecht. Denn egal, worauf man verzichtet - am überstandenen Ende ist doch jeder von uns stolz auf sich, oder :))?

Also, worauf verzichtet ihr?

Was fastet ihr?

Ich habe in den letzten Jahren ja nie mitgemacht, aber heuer kam mir eine gute Idee. ich habe bereits damit angefangen, aber die 40 Tage bis Ostern scheinen einfach perfekt.. So eine Art Autorität, ich weiß auch nicht gg. Und so präsentiere ich euch stolz:

Mein Programm für die Fastenzeit 
Wie ich in einem meiner letzten Posts schon erwähnt habe verzichte ich zur Zeit sehr erfolgreich auf Gluten. Ausschlaggebend war ein Arzttermin bei dem wir auf das Thema zu sprechen kamen, aber ich muss sagen, ich vermisse bis jetzt noch nichts. An meine zwei überstandenen Wochen werde ich also noch diese 40 Tage anhängen, also: 
-) Gluten 
Bei den nächsten Punkten werdet ihr euch vielleicht "hä?" denken:
-) Pro Mahlzeit eine (!) große/mittelgroße Portion und dann Schluss!    
Warum: Ich falle unter die Kategorie "Daueresser". Schon mal gehört? Soll heißen, wenn ich einmal mit dem Essen    angefangen habe kann ich nicht mehr aufhören. Ich nahm mir bis jetzt immer eine ganz kleine Schüssel, machte sie voll    und aß sie leer. Dann nam ich mir noch ca. 3 Mal nach, ev 4 Mal. Danach wollte ich natürlich eine Nachspeise. Zwei    Kekse. Oooh schmecken gut, noch ein Keks. Ok was solls, noch zwei. Jetzt aber Schluss. Ne, noch ein bisschen    Mandelmuß. Das nehme ich mit vor den Fernseher. Nach 1/2 Stunde realisiere ich: "Ups, jetzt sollte ich aufhören". Als    Abschluss gibt es noch eine Aprikose...    Das geht bis zu 4 Stunden so. Diese Challenge fordert daher echt meinen Schweinehund heraus! Nebenbei war ich nach    meinen oft viel zu großen Mengen so voll, dass jede Bewegung des Rumpfes weh tat. Da würde man nun echt Sport    machen oder einfach nur tanzen wollen, kommt aber für die nächsten Stunden vor lauter Völle nicht hoch! 
-) Mindestens 3 Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten                             
Warum: Aufgrund der oben genannten Dauerfresserei hatte mein Körper kaum Zeit die zugeführte Nahrung zu verdauen    und neuen Hunger zu bekommen. Und ich liebe es, Hunger zu haben :(.  

Wie ihr seht versuche ich in der Fastenzeit mein Essverhalten in den Griff zu bekommen. Genau. Nicht auf Schokolade oder Zucker verzichten, einfach nur normal essen. Was ich mit der gewonnenen Zeit und dem Wohlgefühl anfangen will?
  • Tanzen
  • Basketball spielen
  • Workouts machen
  • Freunde treffen
  • Ausgehen
  • In der Stadt Bummeln  
  •  Neue Looks oder Kleidungsstücke kreieren
Also lauter Sachen, die mit einem vollen Bauch einfach nur unangenehm sind (und schon fast unmöglich).

Nun noch ein paar unübliche Ideen für die Fastenzeit / für euch:

Und diesmal gehe ich ganz bewusst nicht auf den Verzicht von bestimmten Sachen, sondern möchte euch zu bestimmten Bereicherungen des Alltags anregen - damit die bösen Dinge ganz von alleine abhauen ;)

  • Nicht mehr so oft auf die Uhr schauen. Am besten versuchen, gar nicht mehr auf die Uhr zu schauen wenn es nicht uuuuunbedingt notwendig ist ;) Was das bringt? Zeit!
  • Jeden Tag, wenn ihr auf der Straße unterwegs seid, lächeln! Was das bringt? Freude und Freunde
  • Jeden Tag mindestens ein Kompliment machen. Was das bringt? Good vibrations ;)
  • Vor dem Schlafengehen alle Gedanken, die einem so im Kopf herumschwirren, in ein Tagebuch schreiben. Btw: ist im Nachhinein auch viiiel interessanter durchzulesen, als der übliche Tagesablauf. Was das bringt? Einen freien Schädel und erholsameren Schlaf

Und zum Schluss habe ich noch was Lustiges für euch, gerade gefunden und ist schon zwei Jahre alt: 
Ein Foto von mir und Christina Aguilera auf dem wir beide dezent scheisse aussehen. Hihi


Sonntag, 3. Februar 2013

Wraps - glutenfrei, aus Kichererbsenmehl

Mir kommt es ja so vor, als würde es in letzter Zeit nur so boomen, das Ding mit den glutenfreien Rezepten. Mich hat es ja nie groß interessiert, bis ich vor ein paar Tagen beim Arzt drauf zu sprechen kam... Jap. Morgen Nachmittag habe ich einen Termin in einem Allergielaboratorium, mal sehen, was dabei so rauskommt. Bis dahin habe ich mir selbst schon die Challenge auferlegt und lebe nun seit einer Woche *glutenfrei*. 

ATHMango macht schon seit längerer Zeit, und leidenschaftlich gerne, Pancakes aus Kichererbsenmehl. Ich hatte gestern irgendwie so Lust auf was Deftiges! Daher machte ich mir einfach einen Topf gemischtes Gemüse (in meinem Fall: Brokkoli und Tofu) mit einer guten Currygewürzemischung, welches den Inhalt meiner Wraps bilden sollte.


Glutenfreie Kichererbsenmehl-Wraps Style India
für 3 - 4 Stück (Mengenangaben = Daumen x Pi, keine Haftung)

- 4 El Kichererbsenmehl
- ca. 1/2 Tasse Sojamilch-Wasser-Mischung
- 1/2 Tl Salz
- 1 Tl Curry
- 1 mini Schuss Öl

Alle Zutaten in einer Schüssel miteinander verquirlen und ohne Fett in einer beschichteten Pfanne wie Palatschinken/Crêpes herausbraten.


Kichererbsenmehl hat von Natur aus eine starke Bindekraft, wenn man das so sagen kann. Das heißt, man braucht überhaupt keine Eier hinzuzufügen, die Pfannkuchen werden äußerst flaumig und elastisch. Über dies ist Kichererbsenmehl sehr sättigend und hat einen angenehmen Eigengeschmack. Man merkt eigentlich gar nicht, dass es sich hierbei um ein Produkt aus Hülsenfrüchten handelt ;)



Natürlich kann man das Rezept auch abwandeln und für eine süße Variante das Salz und das Currypulver durch einen Schuss Agavendicksaft, Zimt und Kardamon ersetzen :).