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Freitag, 31. August 2012

Bericht Modepraktikum

Nun wird es endlich Zeit, das große Geheimnis um meine Praktikumsstelle zu lüften: TATATATAAAAA
Und zwar war Gina Drewes (Label: Gina Drewes ; Monkey On My Shoulder) so gütig, mich für den gesamten Juli aufzunehmen.

Eine quirlige, sympathische, Japan- und gute Musik- liebende Frau, die mir den Vorgeschmack auf ihren Beruf wieder einmal enorm versüßt hat! Das geniale daran, für Gina ist die Verbindung zwischen Mode UND Musik genauso wichtig. 2 Welten zwischen denen ich mich womöglich nie entscheiden können werde, die aber zum Glück super zusammenpassen. Leute, es ist jedes Mal eine Freude zu sehen und zu fühlen, dass ich wohl wirklich auf dem richtigen Weg bin :D (beruflich, und somit, was den Rest des Lebens betrifft, allgemein wahrscheinlich auch).
Ich werde hier ihr Alter natürlich nicht verraten, jedenfalls hätte ich Gina weitaus jünger geschätzt als sie es tatsächlich ist. Das gibt mir irgendwie Hoffnung in die ewige Jugend, die man in diesem Metier (Mode, Musik) offensichtlich besitzt. Ähm... ich tu mir wahnsinnig schwer, nicht unhöflich zu sein oder irgendetwas zu verschreien. Ich meine natürlich im Vergleich zu anderen Jahrgangsgenossen ;).


Jetzt zur Arbeit... Was man von durchschnittlichen Praktiken gewohnt ist sind die üblichen "Drecksarbeiten". Du bist neu, kennst dich nicht aus, kostest eigentlich nichts - putzen! Da ich aber zum Glück ein Superpraktikum hatte war in diesem Fall meine erste Aufgabe das annähen von Buttons auf die sogenannten Monkeys. Hierzu werde ich kurz erläutern was ein Monkey ist:

Monkey On My Shoulder (Link oben) ist das Zweitlabel von Gina Drewes. Unter diesem Namen werden spezielle Bolero-ähnlichen Jäckchen, von einer Dirndlbluse inspiriert, verkauft - bloß, dass man hier nur die Ärmel hat.

http://derstandard.at
Der gezeigte Monkey fällt unter die Bezeichnung "Puffy" (Puffärmel). Weiters gibt es die "Capri"-Variante (Puffärmel bis zum Ellenbogen, eher edel) oder "The Fringe" (Keine Ärmel, dafür haufenweise Fransen auf den Schultern). Der Name steht sozusagen für den kleinen Helfer im eigenen Kleiderschrank, der jedes Outfit auf individuelle Art und Weise aufpeppt. Pro Stoff/Material gibt es nur eine Serie zu 5 Größen (XS-XL)

Diese Teile waren mehr oder weniger meine Hauptbeschäftigung durch das ganze Monat. Ich kenne den gesamten Produktionsablauf der Monkeys und könnte sie mittlerweile sogar schon im Schlaf herstellen ;D hehe. Nebenbei habe ich u.a. Promotionoutfits für die Win Pins repariert, Fransen auf den asymmetrischen extra angefertigten Monkeys für den Verkauf auf Ibiza befestigt, bin als lebendige Kleiderpuppe eingesprungen, habe den Posten im Laden gehalten, verkauft, und natürlich ein bisschen Staub gewischt ;).
Alles bei einem wirklich angenehmen (Arbeits)klima, Musik wie diverse essential mixes auf  BBC Radio1, komfortable Arbeitszeiten z.B. von 13 bis 19h. Fortgehen possible :P es sei denn, du bist von deinem eigenen Umzug gerade so fertig, dass du in freien Minuten sowieso nur mehr ans schlafen denkst gg. Erstaunlicherweise habe ich an meinen freien Tagen zuhause ebenfalls genäht o.O Ich konnte einfach nicht genug bekommen.


Resumée: Wie bereits erwähnt wurde mir wieder einmal bestätigt, dass dieser Beruf alle meine Wünsche erfüllt :D! Ich weiß absolut, was ich nach der Schule machen will, bloß nicht, womit ich zuerst anfangen soll, haha.
Was meine Leistung im Praktikum betrifft, Gina sagte einmal so etwas wie "... am liebsten würde ich dich gar nicht mehr hergeben!"
Irgendwas dürfte ich wohl richtig gemacht haben ;)

yessaaaaah

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