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Mittwoch, 25. Juli 2012

Improvisationsbacken

Vera, hieß es vor ein paar Tagen, unser Nachbar X-Anonym fährt noch bevor wir umziehen auf Urlaub. Mach irgendwas leckeres wenn dir fad ist - einen Kuchen oder sowas, damit wir uns nett von ihm verabschieden können.

Nkaaay, ich backe ja sehr gerne, also ließ ich mir diese Chance nicht entgehen :D! Also schnell auf die Suche nach meinem selbstgeschriebenen Kochbuch gemacht... Ist offenbar schon in irgendeiner Kiste verschwunden, unauffindbar -.-
Na gut, nicht verzagen, da liegt ja noch eine Weihnachtsrezeptesammlung vom Vegan.at Magazin. "Sachertorte". Mhm, klingt gut (zwar etwas einfallslos, aber bitte das kann man noch ändern). Alle Zutaten waren da, nur hat irgendeine Wildsau unser ganzes prickelndes Mineralwasser ausgetrunken -.-. Ich weigere mich nämlich seit einiger Zeit, einen veganen Kuchen (der flaumig luftig sein sollte) ohne Sodawasser zu backen. Will doch keinem nicht-Veganer einen Ziegelsteinkuchen auftischen!

Nkaaaay, dann backen wir eben etwas, das sowieso nicht luftig ist. Neben meinem Bett lag noch ein alter Post-It Zettel mit dem Vollkorn Apfelstreusenkuchen  (basierend auf einem Mürbteig) von vor 2 Monaten. Jenen hatte ich vor, ein wenig zu variieren, also gab ich gleich am Anfang zum Boden-Teig ca. 30g Kakaopulver:

                           - 200g (Dinkelvollkorn)mehl
                           - 130g Zucker
                           - 60g Pflanzenmargarine (zB Alsan)
                           - einen Schuss Pflanzenmilch
                           + 30g Kakaopulver


Alles gut verkneten, ein Mixer ist hier fehl am Platz. Wozu haben wir Hände :P. Anschließend den Teig in einer, mit Backpapier ausgelegten, Springform ausbreiten und den Rand leicht aufstellen:


Eigentlich wollte ich so eine Art Schokolinzertorte machen. Da ich die Marmelade aber nicht so austrocknen lassen wollte ließ ich den Boden alleine bei 180°  für 20 Minuten backen und anschließend auskühlen.

Nun wurde der gebackene Teil mit 2 EL (am besten doch etwas mehr, da der Kuchen sehr trocken ist) Erdbeer/Himbeer-Marmelade bestrichen und mit Walnüssen aus dem eigenen Garten verziert.


Und weil er doch noch nicht schokoladig genug war machte ich kurzerhand eine große Ladung Schokosplitter:


Diese habe ich großzügig auf dem Kuchen verteilt und schob ihn anschließend nochmal ins warme Rohr zurück. Dadurch schmolz die Schokolade ein wenig ;)


Was soll ich sagen, der Kuchen existierte nur wenige Augenblicke - alles ratzfatz aufgeputzt :)))


Sonntag, 22. Juli 2012

Neue Lieblingszeitschrift :D

Einen wunderschönen Sonntagabend allerseits! Bei mir daheim kommt seit ein paar Stunden die Sonne wieder einmal heraus, dashalb möchte ich mich kurz fassen, um sie noch ausgiebig nutzen zu können. Mir bedarf es unbedingt nach ein wenig Energie (nachdem ich den gestrigen Abend mit den Worten "der morgige Tag ist mir wurscht" begonnen habe ;)).

Ich wollte eigentlich schon ein bisschen früher darüber berichten, kam aber leider irgendwie in den letzten Tagen nicht dazu. Umzug und Arbeit halten mich sehr auf Trab!
Aber, ich habe ein neues Lieblingsmagazin :D. Und zwar nicht so eines, in dem man nur von Herr/Frau X neustem Partner liest, vorgeschrieben bekommt, was gerade Trend ist oder mit unnötigen "Modeweisheiten" vollgelabert wird. Ich bin ja allgemein eher ein Fan vom Lifestyle-Teil in den Zeitschriften. Daher habe ich mir vor ca. 1 Monat zum ersten Mal die SHAPE gekauft.


Was auf den ersten Blick wie ein oberflächliches Körperkultblatt wirkt ist, meiner Meinung nach, eine ganz relaxte, interessante und informative Art, sich für Sport und Bewegung zu begeistern.
Natürlich ist auch ein kleiner Modeteil dabei, sowie Rezepte/Ernährung, Frisuren usw. Den Großteil bilden aber immer neue Fitnessserien, wie zum Beispiel Anleitungen für Zumba-Choreographien und Tanzworkouts überhaupt, Ladies Box-Workout, hocheffektive Kräftigungsübungen, Yogaübungen für Zwischendurch... Die Redaktion lässt sich echt immer tolle Sachen einfallen.


Was SHAPE (für mich) zu bieten hat:
  • Interviews, bzw. Erfolgsgeschichten von Menschen, die durch Sport und eine gesündere Lebensweise ein völlig neuer Mensch geworden sind. Das motiviert mich weil ich sehe, wie positiv sich diese Menschen verändert haben und nun viel glücklicher und ausgeglichener sind.
  • Wie bereits erwähnt, jedes Mal werden neue interessante Workouts vorgestellt (Zumbagrundschritte, Box-Aerobic..). Und das von echten Profitrainern. Bringt Abwechslung in das alltägliche Sportprogramm und ich kann so, ohne einen Kurs bezahlen zu müssen, neue Sportarten testen. Ich hoffe ja auf ein Ballettspecial ;D
  • Wenn ein Gschichtl über Stars gebracht wird dann nur darüber, welchen Sport der/diejenige regelmäßig treibt, wie die Trainingszeiten und Ernährungsgewohnheiten aussehen. Besonders Letzteres ist immer sehr erfreulich zu lesen, da sich die meisten doch schon an einen veganen Grundkonsens zu halten scheinen ;). Und natürlich kann man sich so seinen "Vorbildern" etwas vorbildhafteres abschauen, als mit wem sie sich da gerade schon wieder vergnügen... ähäm.
  • Gezielte und teilweise wirklich anstrengende Kräftigungsübungen für bestimmte Körperpartien (z.B. den Popsch). Ebenfalls von Profitrainern konzipiert. Bringt MIR Abwechslungen in die täglichen 0815 Übungen.
  • Den Rezepten konnte ich bis jetzt nicht sooo viel abgewinnen, aber wens freut... :)
  • Und jetzt wo ich die Homepage oben verlinkt habe komme ich auch nicht mehr davon weg, hihi. Also echt wahnsinnig interessant, tw. Videoanleitungen, Fitnessblog aber auch Fashion, Beauty usw. Hier scheint sich von Oberkörpertraining und Bodystyling, über Diät und Ernährung bis hin zu Mode und Horoskop echt alles zu finden.
  • Es geht um den Menschen selbst. Nicht darum, wie sich Irgendjemand sein Leben versaut. Jeder Artikel will also logischerweise nur das Beste für den Leser.
In diesem Sinne: Raus, die Sonne scheint nicht ewig :D trallalaa

Mittwoch, 18. Juli 2012

Lieblingsmusik

Eigentlich (...!) finde ich solche Aktionen wie "schreibe einen Post zum Thema XY und verlinke weitere X Personen" usw. etwas doof. Aber die gute, und eine meiner Lieblingsbloggerinnen, ATHMango hat diese Sache in einem ihrer letzten Einträge so gut behandelt und ein sooo tolles und absolut behandelnswertes Thema zur freien Auswahl gestellt, dass ich unbedingt mitmachen muss (nicht zuletzt, um sie dann auch gleich einmal verlinken zu können ;)). 
Die Spielregeln würden folgendermaßen lauten:

1. Schreibe, von wem du getaggt wurdest und verlinke die Person!  (tat ich bereits, wobei ich ja nicht getaggt wurde, sondern mich selbst auswählte)
2. Schreibe 8 Dinge über dich auf, die zu dem vom Vorgänger gewählten Thema passen.  (mach ich! Mit Vergnügen :D!)
3. Tagge 10 weitere Leute.  (mach ich nicht)
4. Sage den getaggten Leuten Bescheid.  (logisch -.-)
5. Stelle selbst ein Thema auf, welches die anderen betaggen. 
(ich machs wie ATHMango, ihr schreibt einfach freiwillig drüber und postet mir den Link dazu als Kommentar)

Also: LIEBLINGSMUSIK  - eine Art themenbezogene Autobiographie

1. Meine Lieblingsmusik hat sich im Laufe meines Lebens IMMER geändert. Ich weiß noch, mein erstes Lieblingslied war das des englischen Eurovisions Songcontestvertreters von 1997 "Catherine and the Waves - Love Shine a Light"
An mein zweites kann ich mich nicht mehr erinnern :(...

2. Um das Jahr 2002 herum begann ich dann aktiv Radio zu hören. In Erinnerung blieben mir Songs wie
"One T + Cool T - The Magic Key", "Stacie Orrico - Stuck" (mein damaliges Lieblingslied) :))) oder "Jojo - Leave (Get Out)"  Justin Timberlake, Christina Aguilera, Sarah Connor und die No Angels! Die beste Popstars Band seit Ewigkeiten... Hach, DAS war noch Musik, hihi. Nein im Ernst. Ich finde, dass das, was damals im Radio lief, um Längen besser ist als so mancher Dreck, den man heute zu hören bekommt - im Radio.

3. Aus diesem Radiokommerz habe ich mir sehr bald die Musikrichtung Rock herausgefiltert. Wobei ich mir nie wirklich im Klaren darüber war, ob jetzt Rock oder Pop DAS Ding für mich sei... Egal, in jedem Fall schlug mein Herz für Green Day, Silbermond, die Killerpilze und letztendlich auch für Tokio Hotel. Letzteres war wahrscheinlich eher so eine Mitläugergeschichte, obwohl ich der Meinung bin, dass man diesen Jungs eins lassen muss: sie haben es geschafft, sich mit knapp 14 Jahren im gesammten deutschsprachigen Raum (nicht viel später auch in ganz Europa) durchzusetzen. Respekt!

4. Aus Rock wurde bald Metal. Mit 14 Jahren entdeckte ich meine Vorliebe für tiefe Töne, höhö, oder sagen wir "durchlebte ich eine gewisse Phase". Machine Head, System of a Down (SOAD), Metallica, ääääääh... keine Ahnung mehr wie die alle hießen ^^. Ach ja, Nightwish fand ich noch ganz wunderbar! Jener Song war sogar lange mein liebster:



Zu SOAD möchte ich noch bemerken, dass diese (leider nicht mehr existierende) Band echt Qualitäten hat! Man kann sagen was man will, aber die sind einfach gut! Metalphase oder nicht, SOAD ist und bleibt amazing.

5. Nebenbei schlich sich der Indie(rock) ganz unauffällig in mein Musikwartezimmer :) (hallo, da bin ich. Ich setz mich mal da drüben hin, gell?). Ausgelöst durch den "alternativen" Musiksender
FM4.
Vor allem The Kooks haben es mir seeeeehr angetan... Hach, das sind genau die richtigen Lieder für romantische Stunden (alleine, mit dem CD Player, haha). Tracks mit Gänsehautqualität. Die beiden Alben hörte ich zu jener Zeit bis zu 3x täglich von Anfang bis Ende durch. Mein damaliges Lieblingslied:



Letzten Sommer sah ich die Jungs dann zum ersten Mal live - ich musste sogar ein bisschen weinen ;).

6. Die Indieszene wurde mir aber bald zu blöd. Lauter eingebildete Modefuzzis und Drogentypen die sich als umso cooler und unwiderstehlicher empfanden, je kaputter und aufgedunsener sie aussahen... So, genug gelästert, mich verschlug es also in eine schon lange zuvor dagewesene Richtung: Drum n' Bass (DnB).
Da ich kaum Kontakt zu Leuten hatte, die sich mit solcher Musik auskannten, machte ich meine ersten Erfahrungen mit Bands wie Pendulum (die, laut selbsternannten Experten, eigentlich kaum mehr etwas mit DnB zu tun haben, sie seien zu kommerziell. Gut, kann ich unterschreiben :P).
Oft live genossen habe ich ein österreichisches DJ-Duo welches mittlerweile so bekannt ist, dass man sie hierzulande kaum mehr zu sehen bekommt: Camo & Krooked



ganz großer Hit!
Natürlich gibt es noch mehr gute (und bekannte) DnB DJs
- DJ Fresh
- Spor
- Andy C
- DJ Hype
- Sub Focus
- Chase and Status
... bla bla bla, bei Interesse --> Google


Natürlich ist diese Szene nicht minder gut bestückt an Drogenheinis - man muss sich seine Freunde eben gut aussuchen.

7. Aber, um nochmal auf Pendulum zurückzukommen, die Jungs haben ja vom Stil her auch Songs, die man nicht wirklich als DnB bezeichnen kann. Zum Beispiel "The Island Pt1+Pt2", "The Vulture"  und viele mehr. Auch wenn Pendulum eher kommerzielle Musik macht, und ich bin nicht soooo auf Kommerz, finde ich sie trotzdem gut - also mir gefallen die Lieder und ich höre sie immer wieder gerne :).

Nun denn, eigentlich wollte ich darauf hinaus, dass es mich immer mehr auf die elektronische Schiene lockte. Da kamen Rufe von Deichkind und Frittenbude, aber auch von den Bloody Beetroots und Afrojack.

Allgemein ist meine Lieblingsmusik momentan unter den Schlagwörtern Electrohouse, Dubstep und Drumstep zu finden.
Ich gebe jetzt einfach einmal ein paar Beispielvideos:







Folgende Interpreten mag ich besonders, oder finde ich besonders gut, höre sie besonders oft:

- Knife Party (Götter!!!)
- Feed Me (ehemals Spor, ebenfalls ein Gott!!!)
- Skrillex
- Deadmau5
- Netsky
- Nero
- Hadouken!
- Syrebral
- Afrojack
- Steve Aoki
- Pendulum
- Frittenbude
- Deichkind
- Avicii
- Zedd
- Madeon
- Pleasurekraft
- Dirtyphonics

so, da hätte man einmal genug Material zur Recherche - falls es wen interessiert ;). Und falls sich nun wer an den Kopf greift und sich denkt "Haaalleluja, die muss ja sooo einen Schädel haben von DER Musik"

-->

7. Lena Hoschek, eine österreichische Modedesignerin sagte einmal so etwas wie "Du bist nicht ungebildet, wenn du keine klassische Musik magst - du bist nur jung".
Ok, daran merke ich, dass ich immer älter werde gg. Ich höre sehr, sehr gerne klassische Musik. Und wenn ich um 6h in der Früh vom Fortgehehn heimfahre höre ich sogar manchmal Jazz.
Bei meinem Lieblingssport habe ich ja, so gesehen, eh keine andere Wahl. Klassisches Ballett tanzt man nämlich, normalerweise, zu klassischer Musik.
Hier mag ich Komponisten wie Mozart, Vivaldi, Verdi, Tschaikovsky usw.
In Österreich gibt es da einen sehr tollen Radiosender: Ö1. Auf ihm bekommt man neben Arien, Konzerten und sonstigen klassischen Musikstücken nämlich auch höchst interessante Kulturreportagen und Lesungen zu hören. Sehr entspannend während der Arbeit, und nachher fühlt man sich gleich doppelt so intelligent und gebildet - der Ausgleich zu Deichkinds 23 Dohlen ;D

Donnerstag, 12. Juli 2012

30 bananas a day challenge - Tag 3

I did it!!!

Ich bin irgendwie schon stolz auf mich :D. Auch wenn ich glaube, vor lauter Entgiftungserscheinungen fast sterben zu müssen... Hi...hi... hust.
Das Aufwachen, und überhaupt der Start in den heutigen Tag, war einfach nur schrecklich. Ich weiß nicht, ob meine schlechte Laune von den sich nun im Blut befindenden Giftstoffen kommt, oder ob tatsächlich einige äußere Einflüsse mit schuld daran waren, indem sie mir meine Nacht mit unsinnigen Gedanken versaut haben. Also zusammengefasst: ich war grantig, ständig an der Heulkippe, schwach, müde, verschnupft...
Jeder weiß, dass man in einer Fastenzeit eigentlich zuhause bleiben, sich isolieren und Ruhe geben sollte. Stattdessen bin ich früher aufgestanden, als mein Körper es wollte, hatte emotionalen Stress und stand dann noch von 12 bis 19h in der Arbeit (nicht, dass ich das nicht gerne gemacht hätte, bloß heute war es einfach eine Qual).

Komischerweise finde ich Bananenshakes immer noch total lecker o.O


Wäre das dauerhaft etwas für mich?

Hohooooo!!.... ähm, Nein! Und zwar weil meine emotionale Bindung ans Essen einfach zu groß ist. Diese ganzen Leute, die sich wirklich größtenteils von ihren 30 Bananen am Tag* ernähren, sind (wie man in den Youtube-Videos sieht) sportliche, unkomplizierte Typen. Ich gehe davon aus, dass auf die meisten von ihnen eine Markus Rothkranz Aussage zutrifft, in der er meint, dass für ihn das Essen eine lästige Notwendigkeit des Alltags sei. Er wolle sich nicht ständig Gedanken darüber machen, was er wie und womit elends lange zubereitet, sondern lieber Musik machen, Reisen, Filme drehen usw. Deshalb liebt er die unkomplizierte rohe Ernährungsweise, weil er nur 50% Fruchtanteil mit 50% grünem Blattgemüse und etwas Wasser in den Mixer wirft und seine nahrhafte Mahlzeit, einen grünen Smoothie, hat. Sich von 30 Bananen täglich zu ernähren ist genauso einfach, wenn nicht sogar noch einfacher. Entweder man schält sie und isst sie, oder pürriert sie sich zu einem Shake. That's it. Diese Menschen mögens unkompliziert und wollen trotzdem auf ihren täglichen Nährwert kommen - weil sie müssen, um Muskeln aufzubauen und nicht vom Fleisch zu fallen.

Für mich ist essen also noch zu sehr ein Genuss, als es einfach schnell hinter mich bringen zu wollen. Ich bin so ein kleiner Gourmet ;). Obwohl ich schon zugeben muss, dass es gestern (Tag 2) echt merkbar war, wie mir die ganze Energie, die ich normalerweise mit Gedanken wie "was könnte ich essen?" oder der Verdauung von wild durcheinander kombinierten Lebensmitteln verschwende, für den Tag übrig geblieben ist.

Momentan bin ich einfach nur wahnsinnig geschlaucht. Ich will ins Bett und freue mich womöglich noch viel zu wenig über meinen echt hart erarbeiteten Erfolg. Vielleicht wird mir morgen, bei meinem richtigen, guten Mittagessen erst bewusst, was ich da wirklich geleistet habe.


WICHTIG!

Da wir gerade von Mittagessen reden. Sollte das hier irgendwer nachmachen wollen, so müsst ihr unbedingt darauf achten, dass ihr wieder sanft auf "normale" Ernährung umstellt. Also am besten nur Gemüse, Obst (roh oder gekocht), Getreide und Hülsenfrüchte zu sich nehmen. Nicht zu viel Fett (am besten gar keine erhitzten Fette, z.B. Pommes, Chips usw.), kaum Nüsse, kein Brot und Zucker. Alkohol versteht sich von selbst.
Der Körper wurde in diesen 3 Tagen einfach wahnsinnig sensibilisiert und könnte negativ auf zu aggressive Lebensmittel reagieren, bzw. ruiniert man sich durch eine radikale Kaffee und Kuchen Jause nur das erreichte Ziel ;).

*Anm. 30 Bananen bilden ja nur die Grundlage, dazu werden andere rohe Lebensmittel kombiniert. So könnte ich es mir schon vorstellen, bloß, dass ich ja nicht mal 15 Stück am Tag schaffe

Mittwoch, 11. Juli 2012

30 bananas a day challenge - Tag 2

Halbzeit vorbei!!! Juhu :D!!!
Nachdem ich gestern Abend ja mit einer eher demotivierten Stimmung zu Bett ging wachte ich heute wahnsinnig gut gelaunt und energiegeladen auf. Meine Mutter begrüßte mich schon mit der Frage, ob ich mich denn jetzt wie eine Banane fühle, hihi. Was soll ich sagen? Ja! Und das fühlt sich echt gut an. Irgendwie vital, gut drauf, motiviert, braun gebrannt - bananig eben. Überlasse ich jedem selbst sich vorzustellen, wie eine Banane sich fühlt ;).
Jedenfalls habe ich mein Resumée von gestern realisiert und mir zu Mittag 6 Bananen zu einem Shake pürriert (3 Bananen zu einem wässrigen und weitere 3 zu einem eher dickflüssigen).


Nach diesem Bananenshake waren alle meine "schlechten" Erfahrungen und Eindrücke des ersten Tags vergessen. Auch wenn man sich seine Bananenmilch nur mit Wasser mixt, sie schmeckt sooo gut!!! Und nicht wirklich zu vergleichen mit Bananen, die so, also pur, verzehrt werden. Ich war ganz traurig, dass ich nach 6 Stück schon voll war. Hätte gerne noch weitergeschlemmt ;).

Im Laufe des Tages bin ich jedoch wegen einer Behandlung beim Akkupunktur-Arzt nach Wien gefahren - und da hatten wir das Schlamassel. Leute in der Bahn, die gefüllte Semmeln aßen, die Schaufensterauslagen eines Sushirestaurants, der zahlreichen Bäckereien und Supermärkte, betörende Gerüche aus diversen Gasthäusern, meine Mutter, die sich abends mit einem leckeren Avocadosalat mir gegenüber hinsetzte und genüsslich drauf los mampfte...
Am Ende sind es eigentlich nur die äußeren Eindrücke, die meinen Gusto so beeinflussen, dass ich wieder einmal alles andere um mich herum verschlingen könnte. Das Lustige daran: ich habe Appetit auf süße Teigwaren. Powidlgolatschen, Apfelstrudel, Vanilletaschen usw. o.O

Never the less, heute Abend gabs dann, nach einer puren Banane zwischendurch (ich kann sie bald nicht mehr sehen!!), cremiges Bananeneis :D



I like :D
  • Dass ich wirklich heute morgen aufgestanden bin und Hinweise auf eine Entgiftung entdeckte. Aus esthätischen Gründen gehe ich nicht ins Detail.
  • Ich hätte nie gadacht, dass ich mich am nächsten Tag so gut fühlen werde, um wieder energiegeladen und voller Motivation in die nächste Runde zu starten. Gestern war ich ja fast der Meinung, nach dem heutigen Tag aufzuhören, aber diese Stimmung war wie weggeblasen. Ich habe mich schon lange nicht mehr so gut in meinem Körper gefühlt :))))
  • Mein Mittags-Bananenshake hat mich einfach umgehauen, so gut war es. Jetzt kann ich es verstehen, dass sich manche Leute über viel, viel längere Etappen so ernähren.
  • Heute schaffte ich schon 13 Bananen, was zwar immer noch zu wenig ist, aber immerhin, es wird. Pürriert geht das ganze echt viel besser runter, ich werde so kontinuieren.
  • Nachdem ich jetzt, wie gesagt, auch schon den 2. Tag brav durchgehalten habe, werde ich auf jeden Fall morgen auch noch durchhalten (wollen)! Meine Motivation ist jetzt am Abend zwar nicht mehr sooo wahnsinnig, aber sehen wir mal, was der Morgen bringt ;)

Dienstag, 10. Juli 2012

30 bananas a day challenge - Tag 1

Leute, ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie verdammt schwierig es ist, so viele Bananen zu essen :o!!! Auf der Homepage der "30 bananas a day - comunity" habe ich bisher noch keine Erklärung dafür bekommen, warum es 30 sein sollten; ich habe heute mickrige 10 Bananen geschafft. 10! Ich bin fast ein wenig enttäuscht von mir, weil ich eigentlich 20 schaffen wollte. Vielleicht denkt sich jetzt jemand, dass 10 Bananen eh wahnsinnig viel sind. Jo, das stimmt schon, aber zu wenig für einen ganzen Tag an dem die Ernährung ausschließlich aus Bananen besteht.
Oben drein habe ich, glaub ich, ein zwei Tage zu spät damit begonnen. Vorgestern und gestern war ich noch sehr motiviert und hatte großen Gusto auf Bananen :D! Heute das erste Mal seit einer Woche hatte ich keinen Appetit drauf o.O

Nichts desto Trotz, um 12:30 spazierte ich in Denn's Biomarkt neben meiner Praktikumstätte und kaufte 12 wunderbar reife Bananen mit braunen Punkten.



5 Waren mein Mittagessen, dann konnte ich einfach nicht mehr. Ehrlich gesagt war die Vorstellung davon alleine schon so absurd... 2 habe ich dann noch zwischendurch gesnackt.

Da diese Art von "fester" Nahrung mir nicht gerade zusagte gabs am Abend ein Bananeneis :D


Zubereitung:
- 3 Bananen schälen und für einige Stunden ins Gefrierfach legen
- herausnehmen, paar mal brechen
- im Vitamix oder einem anderen Hochleistungsmixer cremig pürrieren.
Fertiiiiiiiig :)))



RESUMÉE:
  • Ich verstehe jetzt, warum die ganzen Bananen-Typen so viel Wasser trinken können - man muss einfach, die Dinger sind ja wahnsinnig trocken!
  • Weiters müsste ich auf jeden Fall mehr als nur 10 Bananen am Tag essen, wenn ich nur Bananen verzehre. Deshalb, für morgen:
  • Bananenshakes!!! Da hab ich dann Wasser und Bananen schon schön pürriert und kann so mehr essen, weil ich nicht so viel Luft schlucke und alles leichter verdaubar ist.
  • Ich spüre die Ballaststoffe in meinem Unterleib...
  • Wenn man von einem Tag, an dem man nur Bananen gegessen hat (Obst-Gemüsesaft in der Früh zähle ich nicht mit), entgiftet, dann merk ich das jetzt! Fände ich auch recht logisch, da die ganzen Ballaststoffe möglicherweise die ganzen Giftstoffe binden (und davon gibt es nach einem Festival genügend gg) und aus dem Körper hinausbefördern.

(WIE) GEHTS WEITER?

Ganz ehrlich? Ich habe heute schon genug. Mir lüstet nach irgendwas mit Kümmel! Da ich aber diesen ersten Tag schon so brav durchgehalten habe möchte ich nicht sofort wieder aufgeben. Morgen Früh gibts ohnehin wieder ein bisschen Abwechslung mit Apfel-Sellerie-Gurkensaft, und mit Bananenshakes ist die ganze Gschicht auch gleich viel besser runterzubekommen :). I'm thinking positive!

Sonntag, 8. Juli 2012

30 bananas a day - Die Challenge

Tot, aber lebendig, zurück vom Festival. Dank unseres genialen Zeltplatzes direkt am See konnten die 30 - 38° C gut überwunden werden (weniger aber die 45 - 50° C auf der DnB stage... Da gabs scheinbar irgendein Belüftungsproblem oO).
Ich habe einen Muskelkater am Bauch, einen im Trapez (sagt man das so? Schulter/Nacken-Partie halt) und einen an den äußeren Oberschenkeln. Alles vom Hüpfen, Fuchteln und sonstigen tanzartigen Mooves, ich bin halt ein wahnsinnig motiviertes Wesen :)).
Ihr seht also, diese Wochenendaktion hat sich wirklich gelohnt und war extreeeeem geil!!!

Nun schreit mein Körper förmlich nach Erholung, deshalb werde ich mich auch gleich zu Bett legen. Davor möchte ich jedoch noch ein paar einleitende Sätzchen zu meiner bevorstehenden "30 bananas a day - Challenge" sagen, also wie ich mir das ganze vorstelle.


Soweit ich das richtig mitbekommen habe bilden die 30 (reifen und am besten biologischen) Bananen am Tag die Grundlage der täglichen Nahrungszufuhr (laut 80/10/10*). Dazu werden dann (eventuell) andere Nahrungsmittel kombiniert, daher behalte ich meinen frisch gepressten Saft zum Frühstück bei, nach dem Vorbild eines Youtube-Videos. Außerdem glaube ich, dass mir diese kleine Entgiftung am Morgen nach dem vergangenen Wochenende ohnehin nicht schaden wird ;).

Wie schaut das ganze also aus?
  • Ich habe mir 3 Tage für dieses Experiment vorgenommen. Sollte ich es aber mental nicht mehr aushalten, so darf ich jederzeit abbrechen, um eine zwanghafte Einstellung dem ganzen gegenüber zu verhindern.
  • Wie bereits erwähnt behalte ich meinen frisch gepressten Obst/Gemüsesaft zum Frühstück bei (momentan meistens 3 Äpfel, 1 Stange Sellerie, 1 Scheibchen Ingwer und 1/3 Salatgurke).
  • Da diese Form von Ernährung sehr kohlenhydratreich ist (80/10/10) dürfte sie sich besonders für sportlich aktive Menschen eignen. In meinem super genialen Praktikum bewege ich mich aber (leider) nicht sonderlich viel, und weil ich sowieso Sorgen habe, 30 Bananen am Tag überhaupt runterzubekommen, beschloss ich mir ein Ziel von 20 Bananen zu setzen... Ich hoffe, das bringts auch!
  • Ich strebe eine absolute Monofrucht-Diät an (keine Angst, das nennt man so gg), daher werde ich auch ausschließlich Wasser trinken - was bei so eher trockener Nahrung auch vonnöten ist. Wobei ich sagen muss, dass ich kein Anhänger der "Bananen-stopfen"-Theorie bin.
  • Beginn ist am Dienstag dem 10. Juli 2012 

Ich freue mich übrigens über jede experimentierfreudige Seele da draussen, die sich dieser Challenge gerne anschließen möchte und mich somit unterstützt :).
Weitere Infos: http://www.30bananasaday.com/
Oder, was mir viel mehr gebracht hat, einfach auf Youtube suchen ;)

* Ich habe das zwar schon einmal in einem meiner Kommentare erwähnt, für alle, die damit trotzdem überfordert sind: unter 80/10/10 versteht man die Prozentverteilung von Kohlenhydraten, Eiweiß und Fett in der tägl. Nahrungszufuhr

Dienstag, 3. Juli 2012

Festival Countdown - what to pack for a vegan festival

Donnerstag ist es endlich endlich endlich !!! wieder einmal soweit: mein erstes Festival dieses Sommers geht los :D! (wer sich mit Festivals auskennt dürfte wissen, dass es nie schadet, ein wenig früher vorort zu sein. Deshalb wollten wir uns ursprünglich auch schon ab Mittwoch dort niederlassen, leider öffnet der Campingplatz erst am 5. Juli :/)

In meinem Falle ist es das Urban Art Forms Festival in Graz. Eine sehr elektronische Angelegenheit mit Drum n' Bass, Dubstep, Techno usw.
Ich werde euch gleich einmal meine top favourite Acts vorstellen:

- Knife Party   !!!!!!
- Skrillex
- Pendulum (leider nur DJ-Set)
- Deichkind
- Netsky
- Justice
- Nero DJ-Set
- Zedd
- Subfocus
...


kleiner Vorgeschmack... ;)

Laut aktueller Timetable werden die meisten dieser Acts alle hintereinander auf der Mainstage zu sehen sein. Das heißt, am letzten Tag, Samstag, müsste man von 15:30h bis 00:00h durchhalten.
Dann gibts eine kleine Pause bis zum nächsten "must see" um 3h in der Früh :D
Leute, das wird ein Wahnsinn!!


Jetzt komme ich aber zur persönlichen Organisation, nämlich dem

What to pack???

Ich orientiere mich ja jedes Jahr an derselben Checkliste, die ich immer wieder ergänze.

Ganz oben stehen da natürlich:
  • Ticket!!!!!
  • Zelt (ich gehe immer mit meiner besten Freundin zusammen in eines, da reicht ein 3-Mann Ding)
  • Isomatte und Schlafsack
  • Gummistiefel (welche ich aber, aufgrund der tollen Wettervorhersage, eigentlich zuhause lassen könnte)
  • (Regen)Jacke - könnte ich ebenfalls daheim lassen, aber eben nur in diesem Fall
  • Handtuch und Bikini
  • Toiletttäschchen mit Shampoo, ev kleiner Reiseseife, Zehnbürste usw.
  • Sonnencreme!!

Gewand für 4 Tage. Das kann man sich praktisch einteilen, oder eben viel zu viel mitnehmen. Ich bin für die praktische Variante, wobei ich hier auch wieder mich sehr am Wetter orientieren würde. 2 Paar lange Hosen braucht man vl bei bevorstehenden 15° und Regen, In meinem Falle sind es 30 - 38° C Sonne:
  • 1 dünnen, luftigen, kurzen Rock
  • 2 Hotpants: eine farbige für den ultimativen elektronischen touch und eine aus Jersey, wenns einfach nimma geht, hihi
  • 3 Shirts: 1 Trägertop mit Fransen und Löchern, 1 bauchfreies selbstbedrucktes Shirt, 1 T-Shirt
  • 1 kurzes Jerseykleid
  • genügend (!!) Unterwäsche und Socken
  • billige Stoffschuhe, die kaputtgehen dürfen.
  • 1 Nike Sweatshirt
  • 1 leiwande lange Chillerhose




Und dann gibt es da noch ein paar Kleinigkeiten, die ein richtig geiles Festival aber erst so richtig ausmachen und teilweise echt überlebenswichtig und äusserst praktisch sind:
  • 1 kleine handliche Umhängetasche in die alles notwendige hineinpasst und trotzdem nicht beim tanzen stört.
  • Taschenklappspiegel/Bürste
  • Zahnseide !!! Zur Vermeidung unerträglicher Stunden...
  • Edding - um, ich zitiere: "... betrunkene Freunde zu dekorieren" (Leider Geil - Deichkind)
  • 1 ausgeflippte Sonnenbrille die ebenfalls kaputtgehen darf ;)
  • bunte Schminkstifte/ Kajals
  • Ohrstöpfel - für ungestörten Schlaf
Klappspiegel/Bürste


Nun zu dem Teil, der die ganze Gschicht erst vegan macht: das Essen. Auf den letzten Festivals hatte ich immer folgende Sachen mit:
  • 1 Pkg Reiswaffeln
  • 3 Äpfel
  • Karotten
  • Bio Aufstriche
  • 1 Gurke
  • ein paar Müsliriegel
  • Salz!!! Man braucht immer für irgendwas Salz.
  • Senf. Mit Senf schmeckt einfach alles besser. Gurke, Brot...
  • 1 Pack Bananen
... bis jetzt. Dazu kommen noch Dinkelbratlinge und Bananen

Ich gebe zu, in dieser Hinsicht bin ich etwas minimalistisch unterwegs, aber die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass eh immer irgendwer sooo viel Brot, Chips, Soletti usw. mit hatte, dass wir alle guuut versorgt waren ;). Oben drein bin ich nicht so der Fan von Fertigessen, daher besorge ich mir immer gerne etwas in den Geschäften vorort. 1/4 Wassermelone z.B.

Wieviele Getränke man sich mitnimmt ist von Person zu Person unterschiedlich. Ich habe Bekannte, die tranken eine Palette Bier am Tag - alleine. Und dann kenne ich wiederum welche, die gar nichts trinken, oder nach 3 Bier schon am Boden liegen. Mädchen, die sich von Wodka-Orange ernähren und Burschen die nichts als Cola Rot an sich heranlassen. In diesem Sinne: Prost! Man schleppe, was man zu schleppen bereit ist. Am wichtigsten: WASSER!!!


NA DANN; AUF GEHTS :D WIR HÖREN UNS NÄCHSTE WOCHE!!!

Dann starte ich voraussichtlich meine Bananenchallenge (3 Tage). Aufgrund meines eher "sitz"-Sommerjobs werde ich aber nur 20 Bananen täglich anstreben. Oder soviel wie ich eben runterbekomme. Mal sehen...