Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...

Mittwoch, 29. Februar 2012

Joggen vs. Walken

Im Winter hatte ich eine Ausrede, jetzt wirds langsam knapp. Haha, aber sobald der Frühling kommt habe ich automatisch so einen Drang dazu, hinauszugehen und mich so richtig auszupowern! Und ich habe es tatsächlich geschafft seit letzten Mittwoch, also heute schon genau eine Woche lang, jeden Tag Sport zu treiben. Entweder hatte ich Ballett Training, Tanzen und wenn nicht, dann war ich eben laufen oder walken oder im Fitness Studio (und zusätzlich lange spazieren). Bin ganz stolz auf mich :D. Und so ganz nebenbei erwähnt, es hebt allgemein bemerkenswert schnell die Laune, Stimmung, Vitalität und Motivation - von selbst.
Da mich aber seit etwa 2 Wochen eine Erkältung mehr oder weniger in schach hält, war ich nicht immer in der Lage, laufen zu gehen, also einfach zu erschöpft und müde. Was tun? Nun ja, walken, also (sehr) schnelles gehen, ist eigentlich die perfekte Alternative.
Aber WAS ist jetzt wirklich für WEN und WANN das Beste?


JOGGEN

Leichtes Laufen, am besten an der frischen Luft, um ordentlich Sauerstoff und Energie zu tanken, Stress ab- und Muskeln aufzubauen. Ich glaube, ich muss hier nicht länger erläutern, worum es dabei geht ;).

Ich persönlich war bis jetzt keine regelmäßige Läuferin. Hatte zwar immer wieder Phasen, aber irgendwann reichte die Motivation einfach nicht mehr aus. Meistens war ich aus figurtechnischen Gründen joggen, das funktioniert natürlich bei einem faulen 14 oder 15 jährigen Mädchen nicht. Wahrscheinlich, weil laufen zu wenig Spaßfaktor bietet. Ja, ich wage mich zu behaupten, dass joggen ein "Erwachsenensport" ist. Einige professionelle Läufer reden von einem Kick, der nach ca. 1/2 Stunde oä eintritt, und einen immer weiter vorwärts treibt. Na dann such mal ein Kind, dass länger als eine halbe Stunde rennt, um dann an einem Punkt zu kommen, an dem es nicht mehr aufhören kann gg. Alleine die Vorstellung ist schon ziemlich fernab jeder Realität.
Naja, aber jetzt bin ich ja erwachsen. Eine Zuneigung zum laufen habe ich entwickelt, als es mir vor einem 3/4 Jahr etwa so... seltsam schlecht ging, dass ich keinen anderen Weg mehr sah diese psychische Belastung loszuwerden, als laufen zu gehen. Und zwar so schnell, dass ich nachher vollkommen leer war. So brutal das auch klingt, es hat mir ziemlich geholfen, und heute weis ich, wenn es mir schlecht geht muss ich eigentlich einfach nur in meine Laufschuhe schlüpfen und losrennen. Da helfen schon 10 Minuten. Was das für einen Effekt auf die Figur hat? Keine Ahnung, ich glaube nicht viel, wenn man es va nicht regelmäßig praktiziert. Aber das ist auch nicht mehr mein Ziel. Ich will mich geistig wohlfühlen, und das tu ich - for heaven's sake!

Wichtig: Schritte abfedern, um die Gelenke nicht zu stark zu belasten. Regelmäßig atmen (ich atme immer 2 Schritte ein, 4 aus). Das Tempo muss jedeR für sich selbst bestimmen, am häufigsten wird emprohlen, nur so schnell zu laufen, dass man sich währenddessen noch gut unterhalten kann.


WALKEN

Wenn ich zu erschöpft und zu fertig bin, um laufen zu gehen, dann gibts jetzt auch keine Ausrede mehr. Haha :D nein, denn walken ist nicht so anstrengend und aus der Puste bringend wie joggen.
Durch das schnelle und weite Ausschreiten der Beine, bei denen die Füße von der Ferse bis zu Zehenspitze komplett abgerollt werden, werden die Muskeln von der Hüfte abwerts eigentlich sogar mehr beansprucht als beim laufen! Zusätzlich verbrennt man mehr Fett und schont seine Gelenke.
Ich wollte es zuerst auch nicht glauben, aber Tatsache ist, dass ich nach dem walken extrem die Hinterseite meiner Oberschenkel, sowie deren Innenseite gespürt habe (im gegensatz zum laufen, da spüre ich mittlerweile nichts mehr. Anfangs war es ein heftiger Muskelkater an der Vorderseite der Oberschenkel).
Und was mich am meisten gewundert hat ist, dass ich auch an den Armansätzen einen leichten Muskelkater hatte oO. Den kann ich mir nur dadurch erklären, dass man einfach beim walken mit so viel Armeinsatz arbeitet, auch ohne Stöcke.

Wichtig: Die Haltung! Schultern zurück und runterdrücken, gerader Rücken, allgemein eine Aufrechte haltung einnehmen (und immer wieder korrigieren ;)). Stellt euch einfach vor, ihr seid ein König und tragt einen schweren, langen Samtmantel auf den Schultern und eine große Krone auf dem Kopf. Ja, so ein Mantel ist ziemlich schwer, und ein König muss stolz und aufrech gehen, auch wenn das blöd aussieht.
Die Beine werden beim Aufsetzen leicht gebeugt, die Arme bewegen sich gegengleich dazu.

(mein) Fazit:Walken bringt dem Körper selbst ja vielleicht wirklich mehr. Aber ich fühle mich nachher nicht so erleichtert und frei, wie nach einer gelaufenen Runde. Also bei einem heissen Kopf lieber joggen gehen, und wenn man (müde ist, aber trotzdem) einen Knackarsch bekommen will, walken.


Nach dem joggen, sowie nach dem walken, dehnen nicht vergessen ;)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen